Stuttgart 21

Couch und Chaiselongues

Die Couch ist die englische Variante des Sofas und variiert je nachdem, ob sie Sitzplatz für zwei oder mehr Personen bietet, ob sie nun Wand- oder Eckmöbel ist. Manche laden gar als Wohnlandschaft zum Sitzen ein. In der Landschaft finden Sie dann verschiedene Formen bequemer Sitzmöbel vereint und die Couch wird mit der Récamière kombiniert und ein Sessel oder Hocker im selben Design dient müden Füßen als ein Ruhepunkt. Sie ist ein gepolstertes Möbel und verspricht zb in Stuttgarter Wohnungen weichen und bequemen Sitzkomfort im Wohn- oder Wartezimmer, in Aufenthaltsraum oder Schlafgemach.

Jedes Jahrzehnt hat seine besonderen Trends und Moden. Ob funktional oder nur gemütlich, ob runde oder rechte Ecken, auf der Couch von FASHION FOR HOME fühlt sich jeder wohl. Heute kann man sagen, die gelungene Stilmischung macht‘s. Leder, Stoff oder Kunstleder und -faser wechseln sich als dominierende Materiale ab. Mal sind Designs aus Materialkombinationen en vogue, mal reizt das Möbel mit barocken Zierden. Leder kommt mit Stahloptik daher oder Holz und Stoff bilden eine gelungene Kombi. Auch unterscheidet sich dabei der Sitzkomfort.

Eine Chaiselongue lässt sich nach Form und jeweiligem Ausführungsmodell wählen: Einige verfügen über eine Form, die einem Sessel ähnelt. Andere wirken wie eine Liegecouch wo man gespannt auf dem Chaiselounge liegt. Die Lehnen sind als Kopfstützen montiert oder bei anderen Modellen bietet eine Rückenlehne zusätzlichen Halt. Streng genommen grenzt sich aber die Chaiselongue darüber von der Ottomane ab, ohne abgerundete Rückenlehne hergestellt zu sein. Von der Récamière unterschiedet sich das Sitzmöbel dadurch, dass es in der Regel und im Unterschied zu ihr über nur eine Lehne auf der einen Seite verfügt. Luxuriös lässt es sich auf einer Chaiselongue mit einer Breite von 1,30 m ausstrecken. Verfügbar und auszuwählen sind für jedes Modell in der Regel verschiedene Bezüge in verschiedenen Farben.

Die wohl berühmteste Chaiselongue stand in Sigmund Freuds Arbeitszimmer und ist heute im Freud Museum in London zu sehen. Ihr verdankt das Möbel mit der Praxis von Psychologen verbunden zu werden. Bereits aus dem alten Rom ist aber die Verwendung von Chaiselongues überliefert. Das kombinierte Sitz- und Liegemöbel gewährte dem Nutzer einen spezifischen Sitzkomfort. Die Bezeichnung (langer Stuhl) entstand im Frankreich des 18. Jahrhunderts und veranschaulicht, dass das Möbel nicht vom Sofa oder der Couch abstammt, sondern sich von einem Sessel mit Fußstütze zur heutigen Form hin entwickelte. Sie gilt auch in Stuttgart als Ruhebett für den Tag.